Christian Bussenius

Unverkennbar sind die Arbeiten von Christian Bussenius „neo-romantisch” „angeraucht”…

  • deffinitiv vielleicht
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    Malerei

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    110 x 80 cm

    Öl auf Leinwand

    2016

  • Stranden
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    Stranden
    Malerei

    stranden

    80 x 100 cm

    Öl auf Leinwand

    2018

     

     

  • Hyperkinetisches Landschaftsbild
    Hyperkinetisches Landschaftsbild
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    Hyperkinetisches Landschaftsbild
    Malerei

    Hyperkinetisches Landschaftsbild

    200 x 150 cm

    Öl auf Leinwand

    2017

     

     

  • Kickstart
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    Kickstart
    Malerei

    Kickstart

    100 x 80 cm

    Öl auf Leinwand

    2017

     

     

     

  • 1978 geboren in Magdeburg, lebt und arbeitet in Leipzig

    2011 Meisterschüler Porf. Neo Rauch

    2008 Diplom / Hochschule für Graphik und Buchkunst (HGB) Leipzig

    2005-2008 Klasse Neo Rauch / HGB Leipzig

    2002-2005 Klasse Prof. Arno Rink / HGB Leipzig

    2002-2008 Studium Malerei/Graphik / HGB Leipzig

    Christian Bussenius – Malerei der Neuen Leipziger Schule

    Die Protagonisten werden bei Christian Bussenius bestens herausgeputzt, seien es Superheldenkostüme, Uniformen oder junge Anzugträger. Weibliche Akteure bleiben in der Unterzahl, obwohl sie vereinzelt in Nebenrollen auftreten. Die Figuren stehen in stattlicher Haltung, mehr oder weniger differenziert ausgearbeitet, mit all ihrem Tatendrang und ihrer Energie in einer verlorenen Szenerie. Wohin ihr männliches Potential lenken, wenn die Perspektiven ausbleiben oder die Bezugsgrößen fehlen? Inmitten karger Landschaften, gefährlichen oder dunklen Situationen lässt sie der Maler, mit oder ohne Begleitung eines Kompagnons, auf sich allein gestellt zurück. Beinahe als hätte er seinen Spaß am Verwirrspiel, wiederholt er die Konfrontationen zwischen Mensch und übermächtiger Kulisse immer wieder.Das Porträt YEAH [2013] hingegen zeigt große Freude, wie beim Erbeuten des Jackpots, dem großen Gewinn nach dem sich jeder sehnt – ob Frau oder Mann, ob Alt oder Jung, ob Arm oder Reich, egal welcher Herkunft. YEAH symbolisiert den Triumph eines möglichen gesellschaftlichen Außenseiters, der sich seinen Erfolg hart erarbeitete und nun verdient bejubelt. Anders ergeht es den erfolgsverwöhnten Superhelden in Bussenius Œuvre. Nach Kalendermonaten benannt, posieren diese Helden zwar in voller Montur, aber in doch eher peinlicher Haltung eines gescheiterten Idols: Mit Bierbauch oder mit mangelndem Selbstbewusstsein, ohne ihre gebührende glorreiche Attitüde der vergangenen Jahre.Unverkennbar sind die Arbeiten von Christian Bussenius „neo-romantisch” „angeraucht”, wie der Künstler 2013 im Interview mit Daniel Thalheim scherzt. Tatsächlich wechselte der HGB Student nach drei Jahren in der Klasse Prof. Arno Rink zu Prof. Neo Rauch und schloss auch sein Diplom und Meisterstudium bei letzterem ab. Nadine Albach charakterisiert Bussenius 2011 in der Klassenausstellung der Meisterschüler als Maler, der „bewusst die Brüche“ zwischen „Alten Meistern und Popkultur“ sucht. Unrecht hat sie damit nicht, denn die rätselhafte und ortlose Aura der qualitativen Gemälde und Landschaftsaquarelle sind eindeutig und liegen wohl am unumgänglich Einfluss des Leipziger Kunstkosmos: Fortschritt lässt die Messestadt wachsen und Wechselwirkungen der Kunststudenten untereinander kollidieren mit der traditionellen Malerei in Leipzig. Bussenius filtert all diese starken zeitgenössischen Eindrücke und lässt Bilder mit Esprit der Neuen Leipziger Schule entstehen.

    Autorin: Katrin D. Herold M.A., Berlin, Juli 2014

    Einzelausstellungen

    2016: „Elsterland“ Galerie Potemka, Leipzig
    2014: „Unentwegt“ Galerie Potemka, Leipzig
    2013 „Können wir“, Galerie Potemka, Leipzig
    2011 „Gegenstück“ Potemka contemporary Art, Leipzig
    2010 „Atlas“ Potemka contemporary Art, Leipzig

    Gruppenausstellungen

    2018: Leipziger Dreierlei, Galerie fabra ars, Magdeburg
    2017: Opus Aquanett, Magdeburg, Wissenschaftshafen
    2016: Mixtape, Mom Art Space, Hamburg
    2015: 22. Leipziger Jahresausstellung, Westwerk Leipzig
    2013 You are my Mirror Part Two: Boys, Galerie Potemka, Leipzig
    2012 Salon de Beauté, Galerie Potemka, Leipzig
    2011 „White Cube Dark Room Dirty Hands“ . Kokerei Hansa – Dortmund
    2011 „After Limbo‘ Potemka contemporary art, Leipzig2010 „Solo Show“ Galerie Dinamika Pécs, Hungary
    2010 „Magic Club Summer Group Show“ Potemka contemporary Art, Leipzig
    2009 „Small world“, E 105 Bonn
    2009 „Gesellschaftliche Verpflichtungen”, Reform-Galerie Leipzig2008 „Werkschau“, Werkschauhalle Spinnerei Leipzig
    2008 Diplom . Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
    2007 „Hafen“, Pier 1 Leipzig
    2007 „Landescape“, Stadtgalerie Grimma2006 „Primo piatto“, Galerie Leipziger Hof
    2006 „Ein und Dasselbe“, ehem. Unibibliothek Leipzig

    Sammlungen

    SØR Rusche,
    Museum of Art, Gwangju, South Korea

    https://artefactae.wordpress.com/2016/06/10/der-malerei-verpflichtet-christian-bussenius-blickte-ins-elsterland/

    Zu verkaufen

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