Evgeny Titov

Das Schaffen ist für mich das, was vom Herzen kommt – leicht, unwillkürlich, unverzerrt. Für den Künstler ist es in erster Linie wichtig, seine inneren Gefühle einzufangen, sich selbst zu verstehen und diese Emotionen auf die Leinwand zu übertragen. Meine Bilder und ich sind unzertrennlich, sie leben in mir, in ihnen ist ein Teil meiner Seele…

Evgeny Titov

  • Turnier
    Turnier
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    Turnier
    Malerei

    Turnier

    163 x 100

    Öl auf Leinwand

    2016

  • Gute Beute
    Gute Beute
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    Gute Beute
    Malerei

    Gute Beute

    90 x 110

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Nachrichtensucher
    Nachrichtensucher
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    Nachrichtensucher
    Malerei

    Nachrichtensucher

    90 x 110

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Trennung von den Illusionen
    Trennung von den Illusionen
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    Trennung von den Illusionen
    Malerei

    Trennung von den Illusionen

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Das Rad der Zeit
    Das Rad der Zeit
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    Das Rad der Zeit
    Malerei

    Das Rad der Zeit

    80×100

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Labyrinth
    Labyrinth
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    Labyrinth
    Malerei

    Labyrinth

    80×80

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Jäger - Herr des Waldes
    Jäger - Herr des Waldes
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    Jäger - Herr des Waldes
    Malerei

    Jäger Herr des Waldes

    90 x 100

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Heuhaufen
    Heuhaufen
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    Heuhaufen
    Graphik

    Heuhaufen

    70 x 80

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Engel
    Engel
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    Engel
    Graphik

    Engel

    50×60

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Dieb
    Dieb
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    Dieb
    Malerei

    Dieb

    50 x 60

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Trojanisches Pferd
    Trojanisches Pferd
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    Trojanisches Pferd
    Malerei

    Trojanisches Pferd

    80 x 100

    Öl auf Leinwand

    2017

  • PIGnick
    PIGnick
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    PIGnick
    Malerei

    PIGnick

    80 x 100

    Öl auf Leinwand

    2016

  • Kleine Bucht
    Kleine Bucht
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    Kleine Bucht
    Malerei

    Kleine Bucht

    50 x 70

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Sterndeuter
    Sterndeuter
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    Sterndeuter
    Malerei

    Sterndeuter

    50×60

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Theater
    Theater
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    Theater
    Malerei

    Theater

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Angler
    Angler
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    Angler
    Malerei

    Angler

    60 x 80

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Zigeuner
    Zigeuner
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    Zigeuner
    Malerei

    Zigeuner

    50 x 60

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Theater der Zeit
    Theater der Zeit
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    Theater der Zeit
    Malerei

    Theater der Zeit

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Unterwegs
    Unterwegs
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    Unterwegs
    Malerei

    Unterwegs

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Wikinger
    Wikinger
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    Wikinger
    Malerei

    Wikinger

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Heimlicher Komplott
    Heimlicher Komplott
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    Heimlicher Komplott
    Malerei

    Heimlicher Komplott

    90 x 110

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Abendangeln
    Abendangeln
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    Abendangeln
    Malerei

    Abendangeln

    80 x 90

    Öl auf Leinwand

    2017

  • Der Maler Evgeny Titov wurde 1963 in dem kleinen sibirischen Dorf Schtschigry geboren. Er absolvierte ein Studium an der Petersburger Akademie der Künste namens I. E. Repin. Der Künstler nimmt an vielen großen Kunstprojekten und Ausstellungen in Deutschland, Belgien, Schweden und Spanien teil. Evgeny Titov ist ein authentischer, origineller Künstler. Das Schaffen des Malers vereint tiefgründiges Wissen und die Liebe zur Folklore, seine Weisheit, Farbenpracht und seinem Humor. Indem er sich auf die Tradition stützt, schafft es Evgeny Titov, seine eigene künstlerische Sprache zu finden. Diese erlaubt es ihm, die Grenzen der äußeren Erscheinung zu überschreiten und in die Geheimnisse der menschlichen Seele einzutauchen.

    Titovs Werke sind weise Märchen, in denen sich Wahrheit und Fiktion harmonisch miteinander vermischen und dabei einen besonderen surrealen Raum erschaffen, in dem jeder auf seine eigene Art interpretieren darf und so immer wieder einen neuen Sinn findet.

    Evgeny Titov ist Mitglied der Akademie für Wissenschaft und Kunst und des Malerverbandes in St. Petersburg.

    1995 – Internationale Ausstellung Exlibris. Belgien

    1999 – Teilnahme an der Ausstellung „Goldener Pinsel“ des Zentralen Künstlerverbandes. Moskau. Russland

    2002 – Einzelausstellung in der Galerie des Zentralen Künstlerverbandes. Moskau. Russland

    März 2009 – Teilnahme am Internationalen Art Salon. Moskau. Russland

    Dezember 2009 – Januar 2010 – Einzelausstellung in der Galerie „Ambassador“, St. Petersburg. Russland

    Januar – Februar 2010 – Einzelausstellung in der Galerie des Zentralen Künstlerverbandes. Moskau. Russland

    März 2010 – Personalausstellung im «Smolny-Kloster». St. Petersburg. Russland

    April 2010 – Personalausstellung in der Galerie des Künstlerverbandes. St. Petersburg. Russland

    Mai 2010 – Teilnahme am Internationalen Art Festival. St. Petersburg. Russland

    Mai 2010 – Einzelausstellung in der Galerie „Ambassador“, St. Petersburg. Russland

    August 2010 – Teilnahme an der Ausstellung in der Akademie für Wissenschaft und Kunst und des Malerverbandes in St. Petersburg. Russland

    Januar 2011 – Einzelausstellung in der Galerie des Zentralen Künstlerverbandes. Russland

    März 2011 – Personalausstellung in der Galerie des Künstlerverbandes. St. Petersburg. Russland

    Herbst 2011 – Personalausstellung in der Galerie des Künstlerverbandes. St. Petersburg. Russland

    Februar 2013 – Staatliches Russisches Museum. Ausstellung und Lesung. St. Petersburg. Russland

    April 2013 – Einzelausstellung in der Galerie TUMAN ART. St. Petersburg. Russland

    April 2015 – Haus der Kunst „The tenth muse“. Baden. Deutschland

    September 2017 – Einzelausstellung in der Galerie fabra ars, Magdeburg. Deutschland

    Aleksander Simuni, Kunstkritiker und Kunstwissenschaftler, Sankt Petersburger Künstlerverband:

    „Der inhaltliche und formale Bereich des Malers ist ganz breit gefächert: Von fast biblischen pastoralen Szenen bis hin zur Gruppe der lustigen Bauern mit solchen Schmutzfüßen und  seltsamen Vögeln, Fischen und Tieren an ihrer Seite. In dem Fluss der Erzählungen des Autors tauchen Pieter Brueghel, Chagall, Gestalten aus der Renaissance, teilweise surrealistische Motive usw. auf. Im Großen und Ganzen ist die Kunst von Evgeny Titov, der bei allen Allusionen ein eigenwilliger, authentischer Maler ist, sehr russisch – oder besser gesagt peterburgisch.

    Der Maler wurde in einem kleinen sibirischen Dorf geboren, studierte in Katajsk und Nischni Tagil. Im Jahre 1986 verband er sein Schicksal mit der Stadt an der Newa – Sankt-Petersburg, wo er Kunst an der Repin-Kunstakademie studierte. Sein Zuhause erlaubte es E. Titov, einige tiefe nationale Charakterzüge zu verstehen und somit die Volkskunst für sich zu eröffnen.

    Gute Fantasie, die durch einen demonstrativ seriösen Humor beschattet wird, die Echtheit einiger unglaublicher Situationen – das alles wäscht aus surrealistischen Erzählungen die allgemein verbreitete Leichtigkeit der Gruselgeschichten aus. Was bleibt, ist nur der wertvolle Satz von einem lehrhaften Märchen, ein Apolog. Ein emotionaler, besinnlicher Zuschauer bekommt Spaß nachzudenken und eigene Interpretationen der plastischen Lösung der Fabel zu finden.

    Der ansatzlose Eingang des Malers in die Europäische Maltradition ist sehr eng mit St. Petersburg verbunden. Das ist die Metropole, die von Anfang an alle größten Talente des riesigen Landes in sich einzog, indem sie als eines der größten weltoffenen Kulturzentren der Welt ihnen einmalige Möglichkeiten anbot.

    Evgeny Titov hat schon zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen auf seiner Rechnung. Aber es ist noch nicht an der Zeit, irgendwelche Bilanzen zu ziehen. Es steht noch so viel bevor. Alles zeugt davon, dass der weitere Gang des Malers sowohl unvorhersehbar ist, als auch sehr viel Aufmerksamkeit verdient.“

    Jürgen Spitzer, Autor, Künstler:

    „Eine Annährung an die russische Seele.

    1. Diese Ausstellung öffnet nicht die Türen für sibirische Kälte, Taiga, Moose und Flechten, sondern zeigt uns ein Kalaidoskop, z. B. merkwürdiger Bildgeschichten, die voller Wärme und Komik, volkstümlicher Verschrobenheit stecken.

    Der russische Maler Evgeny Titov ist in einem kleinen sibirischen Dorf geboren, und weil man, wie man so sagt „aus einer kalten Heimat kommt“ heizt der Künstler seine Bildwelten mit derben, traditionelle Typen auf. Aussergewöhnliche Figuren bevölkern, beleben- zum Teil erfrischend anders als Gewohntes, ja Vertrautes aus unseren Breiten die Bildräume. Das nötigt zu genauerem Hinschauen, weil das Fremde aus einer anderen Welt auf unser Staunen trifft. Dieses Staunen ist doch immer ein guter, produktiver Start, sich der Sache „Kunst“ zu nähern.

    2. „Bilder haben ihre Zeit“,  sagt Carl Linfert. „Und sie „bilden Zeit ab“. Bezeugen Zeitzeugenschaft, verändern den einen oder anderen in seiner Zeit, schenken, nein ermöglichen Genuss, Inspiration, tragen Dich, wenn ich das sagen darf zu anderen „Ufern“, bestenfalls. Sie legen eine Spur, eine geistigästhetische, der man folgen kann. Sagen wir einfach: Sie machen ein Angebot, zeigen, was Du noch nie gedacht, gesehen, nichtmal geahnt hast. So öffnen sie Dir neue, unerschlossene Räume, machen Dich weiter, weitsichtiger, sind ein Abenteuer, bei dem, wenn Du Dich einlässt, Du den Mehrwert davonträgst. Im „Rad der Zeit“ zeigt Titov eine lustige, vielleicht sogar wirklich unbeschwerte Gesellschaft, z. T. als Narren verkleidet musizierend, jedenfalls einer. Sie alle sind, wie es der Titel sagt, einem Zwang großen Ausmasses, also dem Schicksal ausgeliefert, aber durchaus gelassen dieses annehmend und doch diesem Leben Heiterkeit abgewinnend. Umgeben von häuslichem Getier, an eine Idylle erinnernd. Spiegelt es dennoch durch eine optimistische Brille gesehen das wirkliche Leben in der Spanne von Zwang und -Leben ermöglichende Anpassung. Hier kommt Erinnerung an eine vergangene DDR auf. Hört man nicht öfter noch Geschichten unterbewusst wegzensierend was der Idylle im Wege steht.

    Zurück zum Bild „Rad der Zeit“… Sieht so Gesellschaftskritik aus? Überhaupt: Malt man Gesellschaftskritik? Lassen wir die Frage ruhig offen. Wenn man eine totalitäre, undemokratische Gesellschaft darstellt, gibt es Kraft, Mut mit diesem Schicksal fertig zu werden. Liegt da nicht Tröstliches auch?

    Leben aus dem Bereich des sibirischen Dorfes, woher Titov kommt. So im „Heuhaufen“, ein dörfliches Idyll. Ein Engel mit dem Gesicht eines älteren Mannes. Der trägt eine Packen Lebenserfahrung- hier im konkreten Heimat -Raum gewonnen, mit sich herum. Diesem Engel kann man vertrauen. Es ist einer, dem man traut, weil aus gleichem Holz geschnitzt, mögen die Kläffer unter der Säule auch Schaum vor dem Maul haben.

    Was ist die Botschaft?

    Picasso sagt: „Ich wehre mich dagegen, dass es drei oder vier oder tausend Möglichkeiten geben soll, mein Bild zu interpretieren. Ich möchte, dass es nur eine einzige gibt. Und in dieser einzigen muss es bis zu einem gewissen Grad möglich sein, die Natur zu erkennen, die schliesslich nichts anderes ist als eine Art Kampf zwischen meinem inneren Sein und der äusseren Welt.“

    Ein Zeitgenosse Picassos, Jean Fautrier erklärt: „Keine Form von Kunst kann Gefühle wiedergeben, wenn nicht ein Teil des Wirklichen darin hineingemischt ist. Wie winzig auch immer. Wie innerlich diese Andeutung auch sein mag, diese unreduzierbare Parzelle ist wie der Schlüssel zum Werk. Sie macht es lesbar, sie erhellt seine Bedeutung, sie erschliesst seine tiefe essentielle Wirklichkeit der ästhetischen Wahrnehmung, die die wahrhafte Intelligenz ist.“ Vielleicht ist das Wort der Botschaft ein zu grosses. Aber wenn ich mir am Bild ein eigenes Bild mache, das der Spur des Künstlers folgt, werde ich seinem innersten Wollen gerecht und mir wächst neben dem Bildgenuss etwas entgegen, das Anliegen, schnöde: Absicht genannt werden kann.

    Dörfliche Idylle auch in „PIGnick mit Schweinen“, die wie Delfine aussehen und deren Existenz schwergewichtig das Leben der Dörfler- oft unter einem Dach- bestimmte. Heiter, auf Tradition und Ritual aus. Eine leichbekleidete Blondine inmitten der beiden Mit-Menschen. Eine Frau mit Halbmaske aus dem Schweinsvorderteil mit markanter Schnauze, eine Art Sonnenschirmchen als Schmuck. Eine Schamanin vielleicht im Hintergrund die wackeligen Holzhütten. So wie sich Mitteleuropäer Sibirien vorstellen könnten.

    „Angler“, „Sternendeuter“, „Abendangeln“, „Jäger – Herr des Waldes“ sind schöne Beispiele volkstümlicher Bildsprache – immer mit einer gehörigen Portion Absurdität unterfüttert, süsslich-Kitschiges so vermeidend.

    Überhaupt: „Herr des Waldes“ – der Jäger?! Natürlich nicht. Der Bär schnappt sich den Waidmann wie ein Püppchen. Er hängt mit seiner Flinte schlawittchen genommen zwischen Tatze und blauem Waldboden. Titov schafft eine neue, alte Ordnung und setzt die Tiere in ihre angestammten Rechte ein. Das passiert freundlich, aber entschieden, augenzwinkernd.

    Was erreichen Sie, wenn Sie sich das Bild anschauen? Was macht es mit Ihnen? Sie können es gleich ausprobieren.

    3. Meine Damen und Herren. Die Handschrift Titovs ist keine hausbackene an der europäischen – oder Weltmoderne vorbeirauschenden Erscheinung. Der Maler bedient sich unterschiedlichster, auch ungewohnter Perspektiven, verkürzt, also reduziert Körper, lässt die Hälse der Grazien, die über die Ritter auf dem Turnierplatz schweben, schwanenhaft lang wachsen. So sind sie von der ritterlich-groben Rauferei entfernt und dem Himmel immerhin näher. Eine vielfältige, aber meist gedämpfte Farbigkeit vermittelt den Bildgeschichten Glaubwürdigkeit, befördert eine unspektakuläre, aber souveräne Haltung.

    Sollten Sie politische Botschaften aus dem heutigen Russland vermissen, dann folgen Sie einfach der Spur, von der ich gerade sprach. Oder- aber ist das ein Trost?!- schalten Sie einfach die abendliche Tagesschau ein oder diverse Politikmagazine…

    Diese Bilder aber können Erwartungen erfüllen. Sie sind gefüllt mit den Erfahrungen, mit den Hoffnungen eines Russen, der Bilder erfindet, die einen volkstümlich-märchenhaften Duktus besitzen, und so für wohl etwas fernexotisch, aber doch erfrischen wahrhaftig daherkommen.“

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